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Tierhaltung ist Teil des Schullebens

Vivariumtreffen fand an Stiftsschule statt

Amöneburg. 30 Lehrer aus ganz Deutschland kamen an die Stiftsschule St. Johann zum jährlichen Vivariumtreffen. Sie haben eins gemeinsam: Alle kommen sie von Schulen, die ein Vivarium mit verschiedenen Tiergruppen haben, die sie im Unterricht einsetzen wollen. Ein Vivarium ist eine Tierhaltungsanlage oder ein Gebäude zur Aufzucht und Pflege lebender Tiere, meist wechselwarmer Kleintiere, in Aquarien, Terrarien oder Paludarien.  
An der Amöneburger Stiftsschule beschäftigen sich Bernd Steinbach, Conny Eckel und Eugen Balzer mit dem Thema. Die Tiere werden im Biologieunterricht eingesetzt. Einmal wöchentlich treffen sich Schüler zur Vivarium-Arbeitsgruppe. „Thema ist bei uns die artgerechte Tierhaltung, denn Tiere sind keine Spielzeuge" betont Steinbach. Zum Spielen können zum Beispiel die mongolischen Rennmäuse allerdings schon verleiten, gibt er zu. Schulleiter Hans-Georg Lang wies auf die Bedeutung von Vivarien und den Einsatz im Unterricht hin - wobei er dies gut beurteilen kann, da er selbst Biologielehrer ist. In der Arbeitsgruppe lernten die Schüler viel über Tierzucht, erklärte er und wies aber darauf hin, „dass Tiere kein Wochenende kennen" und immer versorgt werden müssen. Voller Stolz präsentierte Lang den erst zwei Jahre alten, mit modernster Technik ausgestatteten Biologietrakt.

30 Lehrer aus ganz Deutschland kamen an die Stiftsschule Amöneburg zum Vivariumtreffen. Foto: Klaus Böttcher  
Mit viel Idealismus und Interesse waren die Gäste nach Amöneburg gekommen. Einige von ihnen hatten Tiere zum Tausch mitgebracht. Ausgetauscht wurden außerdem jede Menge Erfahrungen mit der Tierzucht und dem Umgang mit Tieren - ganz gleich ob es sich um Schlangen, Spinnen, Rennmäuse oder Chamäleons handelt. Zudem besuchten die Lehrer Workshops, die sich mit dem Einsatz von Tieren im Unterricht befassten.

29.09.2010

von Klaus Böttcher

Quelle: Oberhessische Presse vom 29.9.2010


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