Schule und Glaube

Lourdes 2018

Eine Fülle von Eindrücken und begeisternde Begegnungen und Unternehmungen mit kranken und alten Menschen haben die Lourdeswallfahrt 2018 geprägt. Zur 30köpfigen Jugendgruppe gehörten in diesem Jahr neben Stiftsschülern auch Schüler aus Kassel, Fulda und Alsfeld. Drei Referendare begleiteten die jungen Leute zusammen mit dem katholischen Schulseelsorger.


Eingebettet ist die Jugendwallfahrt in die jährliche Lourdespilgerreise der hessischen Diözesen Limburg, Fulda und Mainz. Neben den Kranken und einer mit ihrer Pflege befassten Gruppe von Maltesern nahmen daran in diesem Jahr über 200 Personen teil.

Das Programm war bestimmt von gemeinsamen Gottesdiensten innerhalb der PIlgergruppe, aber auch mit der gesamten Pilgerschar im heiligen Bezirk des Wallfahrtsortes am Rande der Pyrenäen.


Im eigenen Kreis blieben die Jugendlichen kaum: Außer bei den Mahlzeiten, dem täglichen Morgenlob und den Übernachtungen im Jugenddorf ("village des jeunes") war dafür auch kaum Zeit. Immerhin traf sich Weihbischof Dr. Bentz aus Mainz zu einem angeregten Gespräch mit der Gruppe. "Was Ihr hier macht, imponiert mir sehr", kommentierte Bentz, der gleichzeitig als Generalvikar die Geschicke des Nachbarbistums lenkt.

Wie begeisternd das Miteinander von Jungen und Alten in Lourdes seit Jahren ist, erlebte er beeindruckend vor allem beim gemeinsame Singen der Gruppe mit den Kranken und Alten. Bestückt mit Liederheften, Gitarren und Cajon brachen die Jugendlichen dazu fast täglich ins Pilgerkrankenhaus auf.


Natürlich begleiteten sie ihre "Lourdesomis" und "Lourdesopis" nicht nur zum Stadtbummel und Eisessen, sondern auch zu LIchter- und Sakramentsprozession und zum festlichen Abschlussgottesdienst in der unterirdischen Basilika von Lourdes.

lan