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Virtual Friendship Connection

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte unser USA-Austausch in diesem Jahr nur in virtueller Form stattfinden. Hier finden Sie Erfahrungsberichte unserer teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. 

Meine Austauschpartnerin Briana und ich haben uns schon nach der ersten Kontaktaufnahme super verstanden. Wir haben über unsere Interessen und Gemeinsamkeiten geredet und ich war sehr erstaunt, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben. Von gleichen Zielen, bis hin zu gleichen Hobbys, das hat mich sehr überrascht. Wir schreiben fast täglich und telefonieren mindestens einmal im Monat. Die Aufgaben, die wir gestellt bekommen, haben die ersten Male wesentlich leichter gemacht und waren/sind auch sehr abwechslungsreich. Man bekommt verschiedene Aufgaben gestellt, in denen man sich gegenseitig in verschiedenster Weise besser kennenlernt. Da wir uns anfangs schon sehr gut verstanden haben, ist es jetzt umso leichter Gesprächsthemen zu finden. Wir unterhalten uns oft über die Schulsysteme, noch anstehende Arbeiten oder über die Lage des Anderen in Bezug auf Corona. Ich bin sehr froh Briana kennengelernt zu haben und es macht auch sehr viel Spaß und ich freue mich, dass ich diese Erfahrung machen durfte.


Claire Bromm


Als ich mit meinem VFC Partner Nicholas aus Ohio das erste Mal geschrieben habe, haben wir uns über Interessen und Ähnliches ausgetauscht. Es war sehr interessant zu erfahren, welche gemeinsame Interessen wir haben. Durch die einzelnen Aktivitäten, die wir von Krista Winzer-Lee bekommen haben, konnten wir uns noch etwas besser kennenlernen. Später haben wir dann auch miteinander gesprochen und wir haben uns mehrere Stunden lang ausgetauscht, zum Beispiel über unsere Schulsysteme. Wir verstehen uns gut, weshalb ich mich darauf freue ihn im nächsten Jahr zu besuchen.


Rasmus Hof

Meine bisherigen Erfahrungen bei VFC (Virtuell Friendship Conection)



Ich war und bin immer noch überglücklich, dass ich von der VFC in Amerika vermittelt wurde und dass mir eine Austauschschülerin in Kalifornien zugeteilt werden konnte. Dadurch, dass die Zeit bis zu unserem realen Austausch in 2022 mit Projekten, die uns jeden Monat erreichen, gestaltet wird, lernen meine Austauschpartnerin und ich uns schon kennen und erfahren einiges über die jeweils andere Person. Unser erstes Projekt hat uns in einem Kreuzworträtsel, das wir auf unserer eigenen Sprache erstellen sollten, über die Dinge, die die andere ausmachen, aufgeklärt und so konnte man Gemeinsamkeiten, aber eventuell auch Unterschiede feststellen. In einem Telefonat, welches das Projekt „März“ beendet hat, kam man ins Gespräch und lernte sich das erste Mal so richtig kennen. Aufgrund der neun Stunden Zeitverschiebung, die meine Austauschschülerin und mich trennen, traten vorerst kleine Schwierigkeiten auf, da es anfangs nicht einfach war, einen passenden Termin zu finden, an dem wir beide für einen längeren Zeitraum Zeit hatten, jedoch war dieses kleine Problem schnell beseitigt und wir hatten viel Spaß beim Telefonieren. Im Projekt „April“ ging es hauptsächlich um das Zuhause der Anderen. Wir sollten eigentlich ein Video drehen, in dem wir das Haus in Form eines Hausverkaufs zeigen, und daraufhin der Anderen schicken. Meine Austauschschülerin und ich waren uns jedoch einig, dass wir lieber telefonieren wollen, wenn wir unser eigenes Zimmer und andere Räume unseres Hauses zeigen. So konnten wir uns direkt austauschen und offene Fragen klären. Außerdem war dieses Vorgehen noch einmal einiges persönlicher. Es war interessant zu sehen, wie die andere Person mit ihrer Familie lebt, wie die Einrichtung ist und die Umgebung aussieht. Beruhigend war für mich, dass ich durch den Videocall gesehen habe, dass eine gewisse Ordnung und Sauberkeit herrscht, da ich mich so am wohlsten fühle. In unserem „Mai“ Projekt haben wir unser Lieblingsrezept herausgesucht und auf der jeweils anderen Sprache der anderen Person zugesendet. Wir beide freuen uns auf das Projekt, denn eine große Gemeinsamkeit - das Backen - können wir so miteinander teilen und uns darüber austauschen. Außerhalb der monatlichen Projekte schreiben wir zwei bis drei Mal in der Woche und tauschen uns hauptsächlich über die aktuellen Tagesabläufe aus. Ich freue mich sehr auf die Zeit nächstes Jahr in Amerika in Poway und bin sehr glücklich darüber, dass ich jetzt schon Kontakt zu meiner Austauschschülerin habe und sie, ihre Umgebung und Weiteres kennenlernen kann. Ich habe das Gefühl, dass wir uns gut verstehen werden. Der virtuelle Austausch nimmt mir in jedem Falle die „Unsicherheit“, die vorhanden gewesen wäre, wenn der virtuelle Austausch nicht standfinden würde, aber auf keinen Fall die Vorfreude, sondern er macht diese nur noch größer.


Lillit Helen Wiegand

 

Erfahrungsberichte