StiftsschülerInnen nehmen am Duke of Edinburgh’s International Award teil

StiftsschülerInnen nehmen am Duke of Edinburgh’s International Award teil

StiftsschülerInnen nehmen am Duke of Edinburgh’s International Award teil

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StiftsschülerInnen nehmen am Duke of Edinburgh’s International Award teil

„The Duke of Edinburgh’s International Award“

In diesem Schuljahr haben wir mit einem neuen Projekt gestartet, welches sich „The Duke of Edinburgh’s International Award“ nennt. Dies ist ein weltweit anerkanntes Programm zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher, das Teilnehmende durch gestufte Levels (Bronze, Silber, Gold) führt und in vier Kernbereichen Aktivitäten fordert: Dienst (ehrenamtliches Engagement), Talent (praktische oder kreative Fertigkeiten), Fitness (regelmäßige körperliche Betätigung) und Expeditionen (selbstorganisierte mehrtägige Outdoor-Touren). Jede Stufe verlangt festgelegte Mindestzeiten und kontinuierliche Dokumentation der Aktivitäten, die von Betreuerinnen und Betreuern sowie Assessors bestätigt werden. Ziel ist es, Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit und soziales Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Typische Beispiele sind Freiwillige Feuerwehr oder Engagement in der Schule (Sanitätsdienst, Neigungsgruppenangebote, Vivarium etc.) im Bereich Dienst, Musizieren oder Fotografie als Fähigkeiten, regelmäßiges Lauf- oder Mannschaftstraining für Fitness sowie mehrtägige Wandertouren als Expeditionen.

Im ersten Halbjahr haben sich interessierte Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe zunächst mit den Bereichen Dienst, Talent und Fitness beschäftigt. Dabei konnten sie Dinge auswählen, die sie bereits wöchentlich machen oder sich neue Herausforderungen suchen. Wichtig ist jedoch, dass für jeden Bereich ein Ziel gesetzt und formuliert wird, welches umsetzbar und herausfordernd ist.

Im zweiten Halbjahr fand dann ein Projektunterricht statt, in welchem Herr Trabert und ich die Schülerinnen und Schüler auf den vierten Programmpunkt „Expedition“ vorbereitet haben. Dabei ging es viel um Kartenkunde, aber auch um Planung, Organisation und Durchführung einer 2-tätigen Wandertour mit Übernachtung im Zelt.

Es folgt ein Erfahrungsbericht zu der Expedition:

Beim Duke Award sind wir von Amöneburg mit dem Bus nach Emsdorf und von da aus über Burgholz und an Himmelsberg vorbei bis nach Kirchhain gewandert. Unser Ziel war ein Waldgrundstück, auf dem wir übernachten wollten.
Die Wanderung war manchmal anstrengend, weil unsere Rucksäcke sehr schwer waren.
 Wir mussten Essen, Trinken und unsere Sachen für die Nacht tragen. Trotzdem haben wir die Strecke, die wird ausführlich geplant hatten, gemeinsam geschafft und uns gegenseitig motiviert.
Das Wetter war tagsüber sehr angenehm. Es war weder zu heiß noch zu kalt. Während der Wanderung konnten wir die Natur genießen und die Zeit zusammen verbringen.
Als wir am Waldgrundstück angekommen waren, wollten wir dort übernachten. Doch am Abend zog ein Gewitter auf.
Wegen des schlechten Wetters konnten wir nicht wie geplant draußen schlafen. Das fanden wir zwar schade, aber Sicherheit war wichtiger.
Insgesamt hat uns die Wanderung gut gefallen.
Trotz der schweren Rucksäcke und des Gewitters war es eine spannende Erfahrung. Wir haben gelernt, durchzuhalten und als Team zusammenzuarbeiten.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolventinnen und Absolventen ein international anerkanntes Zertifikat, das sich positiv bei Bewerbungen für Ausbildung, Studium oder Beruf auswirken kann.

Wir sehen das Projekt als Gewinn für unsere Schule an und freuen uns auf den nächsten Durchgang mit interessierten Schülerinnen und Schülern.

Tobias Perleth

Schulsozialarbeiter

 

 

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