Unsere Schule

Die Eingangsstufe

Die Klassenräume der Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie die Büros der Grundschullehrerin Frau Holtz und der Erzieherin Frau Jüngst-Stieglitz, die von 7.15 Uhr (die ersten Busse kommen an) bis 14.45 Uhr (die letzten Busse fahren ab) als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen, befinden sich im Rabanushaus. Ihr Sohn/Ihre Tochter kann sich nach Vertretungen erkundigen, Spielgeräte für die Pause ausleihen, findet aber auch stets ein offenes Ohr. Während des gesamten Schultages ist mindestens eine Ansprechperson neben den Klassen- und Fachlehrern im Haus.  

 

Frau Holtz ist im Förderunterricht der Jahrgangsstufe 5 eingesetzt und unterrichtet in den Fächern Englisch und Kunst. Frau Jüngst-Stieglitz arbeitet im Förderunterricht der Jahrgangsstufen 6 und 7 mit. Zudem ist Frau Theißen, eine Diplom-Sozialpädagogin, als zusätzliche Ansprechpartnerin erreichbar. 

 

Der erste Weg im Rabanushaus geht morgens für viele Kinder zum Vertretungsplan. Krankheiten, Klausuren, Fortbildungen und Klassen- bzw. Studienfahrten führen - wie in jeder anderen Schule - dazu, dass nicht immer der vorgesehene Plan umgesetzt werden kann.  

Vertretungskonzept:

Sollte der vorgesehene Fachlehrer/die vorgesehene Fachlehrerin verhindert sein, so kommt ein Fachlehrer/eine Fachlehrerin der Klasse zum Einsatz. Häufig wird auch eine Lehrkraft eingesetzt, die das gleiche Fach unterrichtet, die abwesende Lehrkraft gibt eine Aufgabe. So ist sichergestellt, dass die Zeit sinnvoll für eine Wiederholung, Sicherung oder Erarbeitung genutzt wird. Sollte auch dies nicht möglich sein, so wird die Aufgabe von einem anderen Kollegen/einer anderen Kollegin der Klasse gestellt. 


Jede Unterrichtsstunde, auch die Stunden nach der Mittagspause, werden vertreten. Deshalb können Sie sich darauf verlassen, dass Ihr Kind jeden Tag zur gleichen Zeit nach Hause kommt.

Unterrichtstag:

Mit der Rückkehr zu G 9 haben wir den Zeitrahmen von 34 Wochenstunden beibehalten und die gewonnene Zeit für Förderunterricht und Klassenprojekte genutzt. Das bedeutet, dass auf drei Vormittagsstunden eine große Pause folgt, danach zwei weitere Stunden. Es schließt sich die große Mittagspause von 12 bis 13 Uhr an, danach sind noch einmal zwei Stunden Unterricht. Dieser Rhythmus gilt für alle Jahrgangsstufen der Unter- und Mittelstufe. Lediglich am Freitag haben wir zweimal drei Stunden und damit Unterrichtsschluss um 12.45 Uhr. Dabei werden nicht mehr als fünf Fächer an einem Schultag unterrichtet und Doppelstunden werden bewusst eingesetzt, um die Zersplitterung des Unterrichtstages zu vermeiden, die Konzentration zu stärken und Zeit zum Üben, Wiederholen und Sichern im Fachunterricht zu haben. Damit reduziert sich die notwendige zusätzliche häusliche Arbeit auf das Lernen der Vokabeln und das Üben für Klassenarbeiten. Lernangebote für Schüler/innen, die etwas mehr Zeit zum Üben brauchen, sind auch vorhanden. 

Lernbegleitheft:

Das Lernbegleitheft, das Ihr Kind zu Beginn des Schuljahres erhält, ist ein wichtiges Mittel für die Dokumentation und Kommunikation. Es ist aufgebaut wie ein Hausaufgabenheft und ein Terminplaner, beinhaltet aber wesentlich mehr. Die Kinder tragen unter Anleitung der Lehrkraft nach jeder Stunde ein, was behandelt wurde. Am Ende des Tages bzw. der Woche überdenkt Ihr Sohn/Ihre Tochter noch einmal das Unterrichtsgeschehen und gibt eine Selbsteinschätzung ab (das habe ich verstanden, das will ich noch üben, da möchte ich nachfragen). So haben Sie als Eltern täglich eine Information über den Unterrichtsstoff. Die Lehrkräfte lassen Termine für Veranstaltungen und Klassenarbeiten eintragen und geben Ihnen eine Rückmeldung über besondere Vorkommnisse. Sie als Eltern nutzen das Heft für Mitteilungen an die Fach- bzw. Klassenlehrer (z. B. für Entschuldigungen) und zeichnen am Ende der Woche ab, dass Sie das Heft gesehen haben. So ist eine einfache Kommunikation zwischen allen Beteiligten möglich.

Mittagspause:

In der Mittagspause gibt es einmal in der Woche gemeinsam mit den beiden Klassenlehrern ein warmes Mittagessen im Johanneshaus neben der Kirche. In dieser Bildungsstätte des Bistums Fulda wird täglich ein frisch gekochtes Essen angeboten, an dem die Kinder teilnehmen können. Gesunde Ernährung trägt mit dazu bei, dass sich Ihr Kind wohlfühlt und sich den Anforderungen des Schultages stellen kann. Auch die Mensa, die ein Mittagessen für die übrigen Jahrgangsstufen anbietet, steht zur Verfügung.  

 

Zudem gibt es das Angebot von Neigungsgruppen: bewegungsorientiert, kreativ oder entspannend - jedes Kind kann selbst entscheiden, welche Tätigkeit ihm in der freien Zeit guttut. Es besteht aber auch die Möglichkeit zu spielen, sich draußen oder im Klassenraum aufzuhalten oder sich zurückzuziehen. Die Kinder befinden sich somit während des Schultages stets unter Aufsicht und können diese ansprechen. 

Klassenlehrerteam:

Alle Klassen werden von einem Klassenlehrerteam So gibt es zwei gleichberechtigte Ansprechpartner, die unterschiedliche Wahrnehmungen einbringen und sich im Gespräch über Ihre Tochter/ Ihren Sohn austauschen. In einer Klassenlehrerstunde, beim Mittagessen im Johanneshaus, beim Fuldawochenende und bei der Klassenfahrt sind nach Möglichkeit beide Kollegen im Einsatz. Beim Fuldawochenende fährt die ganze Familie von Freitagabend bis Sonntagmittag nach Fulda ins Bonifatiushaus. Dort können sich die einzelnen Familien besser kennenlernen, miteinander in Workshops zu arbeiten und eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen.

Förderunterricht

Individuelle Förderung gehört als wesentliches Element zu jeder Schule und jedem Unterricht hinzu. Uns ist es als humanistische Schule schon immer ein Anliegen, jedem Kind die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen.  Zwei Stunden Förderunterricht von der 5/1 bis zur 10/1 eröffnen zusätzliche Möglichkeiten. 

 

Neben der Förderung im Fachunterricht werden diese Stunden in den einzelnen Jahrgangsstufen unterschiedlich genutzt. 

 

5/1: Im Klassenverband werden insbesondere Lesefähigkeit, Rechenfähigkeit und Rechtschreibung der Kinder aus den unterschiedlichen Grundschulen wahrgenommen. Anschließend wird differenziert gearbeitet, so dass jedes Kind in dem Gebiet gefördert wird, wo es erforderlich erscheint.  

 

5/2: In halber Klassenstärke stehen Mediennutzung und Medienschutz im Mittelpunkt des Unterrichts. Grundlagen der Arbeit am Computer, aber auch soziale Netzwerke und Computerspiele, der Umgang mit dem Internet und rechtliche Rahmenbedingungen werden von entsprechend qualifizierten Personen den Kindern nahegebracht. 

 

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Mediation (Konflikte konstruktiv lösen). Schülerinnen und Schüler lernen, Konflikte zu erkennen, ihre Anteile daran zu benennen und ohne Schuldzuweisungen Wege zu finden, wie in Zukunft mit solchen Situationen umgegangen werden kann. Dies ist auch ein erster Schritt für eine Ausbildung zum Schülermediator, die im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft in der 9. Klasse erfolgen kann. 

 

6/1 bis 7/1: In pädagogischen Konferenzen treffen sich die Fachlehrer der Klasse, sprechen über das Arbeitsverhalten und das Sozialverhalten der einzelnen Schülerinnen und Schüler und benennen die Bereiche, in denen eine Förderung stattfinden soll. Personale und soziale Kompetenz, aber auch sprachliche Kompetenzen werden klassenübergreifendend in Quartalen gezielt gefördert. Dabei wird immer wieder in den Blick genommen, welche Lernfortschritte das Kind gemacht hat und was es als nächstes braucht. 

 

7/2 bis 8/2: In diesen Halbjahren wird eine Lernzeit angeboten, die der Schüler/die Schülerin eigenverantwortlich gestaltet. Üben und Wiederholen, aber auch die Erarbeitung neuer Inhalte ist so individuell möglich. 

 

9/1 bis 10/1: Zur Vorbereitung auf Arbeitsformen, die in der Oberstufe verstärkt zum Einsatz kommen, werden Präsentationen, Referate oder längere Hausarbeiten erarbeitet. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler mehr und mehr Eigenverantwortung für die Gestaltung der Arbeitsprozesse und die erzielten Lernergebnisse entwickeln.