Vivarium

Ein Vivarium entsteht

Die Biologiefachräume der Stiftsschule befinden sich im Keller des B-Gebäudes. Dort war es lange Zeit recht dunkel und leblos - bis sich die Fachschaft Biologie auf die Bedeutung ihres Titels besann ("Lehre vom Lebendigen") und begann, diesem Rechenschaft zu tragen. Schon sehr lange gab es den sogenannten Aquarienraum - ein Bereich, in dem kleine und von Zeit zu Zeit wechselnde Gruppen von Schülern in Eigenregie mit mehr oder weniger großem Erfolg vor allem Fische hielten. Im Frühjahr 2002 begann eine Wandlung: Zu den Fischen, Mongolischen Rennmäusen und Zierhummern kam ein Terrarium mit vier tropischen Baumsteigerfröschen (Dendrobates azureus) aus Südamerika. Die bereits vorhandene große Pflanzenvitrine wurde mit tropischen Pflanzen bestückt (vor allem Bromelien und Tillandsien - es entstand ein Stück Regenwald) und nach den Sommerferien bekamen wir sechs "Wassermonster" (Axolotl) aus Mexiko geschenkt, die im Vivarium der Obersbergschule in Bad Hersfeld nachgezüchtet worden waren. Im Herbst 2002 kamen zwei große afrikanische Tausendfüsser, mehrere afrikanische Rosenkäfer, ein Jemen-Chamäleon und das Wandelnde Blatt in unsere Schule. Aus dem Aquarienraum wurde nun langsam ein "Vivarium", d.h. ein Raum, in dem Pflanzen und Tiere aus verschiedenen Ökosystemen der Erde leben.
Die Mitglieder der Bio-AG betreuen das Vivarium, d.h. sie füttern die Tiere und reinigen die Aquarien und Terrarien während der großen Pausen, manchmal auch in ihrer Freizeit sowie in den Schulferien. Ein Biologiekurs der Jahrgangsstufe 13 beschäftigte sich mit der Lebensweise von Gespenst- und Stabheuschrecken und baute ein Terrarium, in dem sich seitdem viele Exemplare dieser Arten wohlfühlen und eifrig vermehren. Im Frühjahr 2003 wurde unser Tierbestand noch durch eine Vogelspinne und zwei Emroyi-Kornnattern erweitert.

 
 

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