Theater

Helden - Theaterstück der Theater AG der Jahrgänge 8/9

Ist Theater immer einfach und lustig? Nicht unbedingt, wie wir in diesem Jahr bei der Umsetzung unseres Stückes „Helden“ erfahren durften.
Im Theaterstück Helden geht es um die Schicksale verschiedener Jugendlicher. Die Schicksale sind selbst agierende Personen, die von niemandem gesehen werden können.  Außer, wenn eine Person erkennt, dass diese Schicksale existieren und der Lebensweg der dazugehörigen Personen vorherbestimmt ist. In unserem Stück kommt eine solche Person vor: „die Neue“. 

Zum Schluss gibt es eine Auseinandersetzung zwischen den Schicksalen und der Neuen mit ihrem Begleiter. Die Schicksale finden das Vorgehen der Neuen boshaft und glauben, dass es ein Fehler war, den Jugendlichen diesen „falschen Optimismus“ zu geben.
Sicherlich verdeutlicht bereits die Beschreibung des Inhaltes unseres Stückes, dass es sich nicht um ganz „leichte Kost“ gehandelt haben dürfte. Insofern kann man sich sicherlich auch vorstellen, dass es durchaus in den Proben für unser Theater manche Diskussion gab und es für die Leiter unserer AG, Petra Städer und Stefan Völker, einiger Anstrengungen bedurfte, um uns zusammenzuhalten und „Helden“ bis zur Aufführung zu bringen. Die Umsetzung war für uns ungewöhnlich, denn wir spielten nicht auf der Bühne, sondern im Zuschauerraum und die Zuschauer saßen im Kreis um uns herum. Ebenso war es für uns neu, dass wir vollständig ohne Kulissen und Kostüme spielen mussten und somit nur auf unsere Sprache und unseren schauspielerischen Ausdruck angewiesen waren, um die jeweiligen Charaktere und Situationen darzustellen.
Dass uns dies offensichtlich gut gelang, bewies am Ende der Aufführung der Applaus und die Worte von Ursula Hübscher, die als Vertreterin der Schulleitung uns für den Auftritt dankte. Ich glaube, dass wir alle stolz sein dürfen auf das, was wir geleistet haben.


Paul-Rudolf Wichert