"Bemühen Sie sich, das zu lernen"
Pionier der "digitalen Wasserzeichen" informierte Amöneburger Schüler
Mit Professor Eckhard Koch begrüßten Schulleiter Hans-Georg Lang und der Vorsitzende der Amoeneburgia Dr. Ortwin Schuchardt einen besonderen Gast beim 14. Amoeneburgiatag
Amöneburg. "Aus dem Leben eines Ehemaligen", überschreibt der Dekan für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule in Paderborn, Professor Eckhard Koch, seinen rund 90 minütigen Vortrag. "Veränderung ist die einzige Konstante in meinem Werdegang", wird der in Niederklein geborene Koch am Ende seines Vortrags resümieren.
Doch zunächst erinnerte er sich an seine Schulzeit auf der Stiftsschule, die 1980 mit dem Abitur endete. Damals war sich der heute 48-Jährige gar nicht sicher was seinen Berufswunsch anging. "Ich war gut, aber kein sehr guter Schüler.", sagte Koch zurückblickend. Nach der Zwischenstation Bundeswehr entscheidet Koch sich, Physik und Informatik in Marburg zu studieren. Die Geschwindigkeit mit dem der Stoff durchgearbeitet wurde, sei am Anfang sehr hoch gewesen, erklärt er. Doch wenn man das Vordiplom erst einmal geschafft habe, dann schaffe man auch den Rest, macht er Mut. Nach der Diplomarbeit folgte ein Spagat zwischen dem Schreiben der Promotionsarbeit am Fachbereich Mathematik / Informatik, die Unterstützung der Lehre sowie die Mitarbeit an verschiedenen Projekten. Dann bewarb er sich bei der Fraunhofer Gesellschaft, dort wurde er schnell Abteilungsleiter für "Sicherheitstechnologie für Graphik- und Kommunikationssysteme" mit dem Schwerpunkt "Schutz von multimedialen Daten". Hier wurde er zum Pionier für "digitale Wasserzeichen".
Diverse Patentanmeldungen, Veröffentlichungen und internationale Aktivitäten folgten. "Das war eine Zeit, in der ich sehr gewachsen bin", berichtet er den Schülern, die gebannt dem Vortrag lauschten. Damals habe er sein schlechtes Englisch überarbeiten müssen. "Englisch ist sehr wesentlich. Bemühen Sie sich, das zu lernen.", legt er den Schülern nahe.
Doch zunächst erinnerte er sich an seine Schulzeit auf der Stiftsschule, die 1980 mit dem Abitur endete. Damals war sich der heute 48-Jährige gar nicht sicher was seinen Berufswunsch anging. "Ich war gut, aber kein sehr guter Schüler.", sagte Koch zurückblickend. Nach der Zwischenstation Bundeswehr entscheidet Koch sich, Physik und Informatik in Marburg zu studieren. Die Geschwindigkeit mit dem der Stoff durchgearbeitet wurde, sei am Anfang sehr hoch gewesen, erklärt er. Doch wenn man das Vordiplom erst einmal geschafft habe, dann schaffe man auch den Rest, macht er Mut. Nach der Diplomarbeit folgte ein Spagat zwischen dem Schreiben der Promotionsarbeit am Fachbereich Mathematik / Informatik, die Unterstützung der Lehre sowie die Mitarbeit an verschiedenen Projekten. Dann bewarb er sich bei der Fraunhofer Gesellschaft, dort wurde er schnell Abteilungsleiter für "Sicherheitstechnologie für Graphik- und Kommunikationssysteme" mit dem Schwerpunkt "Schutz von multimedialen Daten". Hier wurde er zum Pionier für "digitale Wasserzeichen".
Diverse Patentanmeldungen, Veröffentlichungen und internationale Aktivitäten folgten. "Das war eine Zeit, in der ich sehr gewachsen bin", berichtet er den Schülern, die gebannt dem Vortrag lauschten. Damals habe er sein schlechtes Englisch überarbeiten müssen. "Englisch ist sehr wesentlich. Bemühen Sie sich, das zu lernen.", legt er den Schülern nahe.
Professor Eckhard Koch zeigte einige seiner Zertifikate, die er auch im Ausland erwarb.
Foto: Karin Waldhüter
Foto: Karin Waldhüter
Eine Firmengründung in den USA und die Arbeit als erfolgreicher Leiter der Produktentwicklung der Firma Brokat Informationssysteme AG, folgten. n. Nach fünf Monaten wechselte er zur Secunet security network AG, eines der größten Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit in Deutschland.
In Deutschland gründete er dann im Jahre 2000 das Unternehmen Media Sec Technologies GmbH. "Wenn man etwas aufbauen will, braucht man attraktive, visionäre Ziele", betont er.
Seit 2008 ist er Professor für WirtschaftsinformatikundTechnologietrends und seit 2010 Dekan für Wirtschaftsinformatik.
Seitdem hat er mehr Zeit, um sich um seine Frau und die vier Kinder, zwei stammen aus einer früheren Beziehung, zu kümmern. "Haben sie keine Angst vor Wechseln, wenn sie nicht wissen, was sie wollen. Machen sie etwas, wo sie viel Flexibilität haben", rät er den Schülern. Internationalität in Sprache und Geist und Hartnäckigkeit brauche man schon im Studium, Wertesysteme wie Fairness und Gerechtigkeit, Interesse am Unbekannten und Flexibilität seien für einen erfolgreichen Werdegang nötig, resümiert Koch.
In Deutschland gründete er dann im Jahre 2000 das Unternehmen Media Sec Technologies GmbH. "Wenn man etwas aufbauen will, braucht man attraktive, visionäre Ziele", betont er.
Seit 2008 ist er Professor für WirtschaftsinformatikundTechnologietrends und seit 2010 Dekan für Wirtschaftsinformatik.
Seitdem hat er mehr Zeit, um sich um seine Frau und die vier Kinder, zwei stammen aus einer früheren Beziehung, zu kümmern. "Haben sie keine Angst vor Wechseln, wenn sie nicht wissen, was sie wollen. Machen sie etwas, wo sie viel Flexibilität haben", rät er den Schülern. Internationalität in Sprache und Geist und Hartnäckigkeit brauche man schon im Studium, Wertesysteme wie Fairness und Gerechtigkeit, Interesse am Unbekannten und Flexibilität seien für einen erfolgreichen Werdegang nötig, resümiert Koch.
08.02.2010
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