Compassio

Mehr bekommen als geben können...

Was Praktikanten sagen

Im Oktober 2005 erreicht die Schule das Kärtchen einer "Ehemaligen":

"…Muss zur Zeit oft an unsere Compassio-Zeit denken, weil ich seit nunmehr 6 Tagen und einem nach 3 Semestern abgebrochenen Studium mein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Dorfgemeinschaft von behinderten und nichtbehinderten Menschen … absolviere; für künftige Compassio-Jahrgänge wärmstens zu empfehlen; hier ist es traumhaft. … Bin von 6 bis 19 h eingespannt und das 6 Tage die Woche, aber trotzdem habe ich das Gefühl, mehr von hier zu bekommen, als geben zu können…"

Ein Abiturient erzählt nach einem halben Jahr:

"… Sie werden sich wundern, wenn ich Ihnen sage, dass ich gerade eine Ausbildung zum Krankenpfleger angefangen habe; vor der Compassio hätte ich mir das gar nicht vorstellen können…"

Ein junger Mann, den die Arbeit im Altenheim große Überwindung gekostet hat, berichtet ein halbes Jahr später:

"…Wenn ich sonntags Zeit habe, gehe ich immer mal wieder in ,mein` Altenheim - mit jemandem spazieren oder so. Ich hab` ja erlebt, dass das Personal dafür oft keine Zeit hat. Und irgendwie lässt mich das noch nicht los…"

Im Krankenhaus:

"Eigentlich habe ich an diesen Tagen immer wieder die gleichen Tätigkeiten erledigt… Mir ist erst jetzt bewusst geworden, was für eine harte Arbeit das ist, man muss alles 100prozentig erledigen, denn bei der Verabreichung der Tabletten darf kein Fehler unterlaufen… Als Krankenschwester wird von einem genauso viel erwartet wie von einem Facharzt…"

Arbeit mit Kindern:

"…Während dieser Tage habe ich erfahren, wie Kinder die Welt mit ihren Augen sehen…"

Begegnung mit dem Abt eines Klosters:

"… Er beeindruckte uns beide sofort. Er gibt einem das Gefühl, ernst genommen zu werden… Dabei lässt er sich völlig auf seine Gesprächspartner ein, konzentriert sich auf sie… Wir waren ganz einfach beeindruckt…"

An Grenzen stoßen in der Flughafenseelsorge.

"… Da wurden wir informiert, dass heute der Leichnam eines Mannes ankommt, der im Urlaub plötzlich ums Leben gekommen ist. Der Pater nahm uns mit, weil die beiden Söhne des Mannes herkamen, etwa so alt wie wir. Wir haben über den Tod gesprochen. …"

Altenheim:

"Am Anfang hatte ich schon einige Klischees, dass dort keiner Zeit hat, und alles in Massenabfertigung läuft. Aber jetzt muss ich vor dem Einsatz der Pfleger hier den Hut ziehen. ... Für mich hab` ich gemerkt, dass der Mensch das Wichtigste ist. Mann muss alte Leute so annehmen, wie sie sind und wenn etwas nicht klappt, es akzeptieren und helfen."

Anmeldeverfahren

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Johanneshaus & Mensa

Termine

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Presse

  • Bischofsbesuch

    Bischofsbesuch

    Nach Fulda fuhren am 14. November alle Sextaner mit ihren Klassenlehrern. Ihr Vorstellungsbesuch beim Bischof stand an. Und Bischof Algermissen nahm sich für seine 10- und 11jährigen Gäste eine Menge Zeit. Zunächst feierten alle zusammen einen Gottesdienst in der altehrwürdigen Michaelskirche. Danach gab's eine ausgedehnte Fragerunde im großen Saal der Chöre am Dom. Was ein ansprechendes Ambiente! Und das Mittagessen im historischen Speisesaal des ehemaligen Klosters war auch gelungen. Zum Nachtisch hatte der Bischof allen ein Eis spendiert. Mit diesem Tag schaffen es die Oberhessen an diesem Wochenende auf die Titelseite der Bistumszeitung, des Bonifatiusboten!

  • Pinguin macht aus Zweifel an Gott keinen Hehl

    Pinguin macht aus Zweifel an Gott keinen Hehl

    Musiktheater der Stiftsschule war gleichermaßen tiefsinnig wie unterhaltsam Unter Leitung von Jörg Christiani und Jürgen Pöschl führten Schüler der Musiktheater AG des siebten Jahrgangs der Stiftsschule Amöneburg das Stück "An der Arche um Acht" auf.

  • Presse: Junge Menschen helfen und räumen auf

    Presse: Junge Menschen helfen und räumen auf

    Stiftsschule organisierte einen "Tag des sozialen Engagements" - Institutionen zeigen ihre Angebote 800 Schüler der Stiftsschule waren während des Tages des sozialen Engagements aktiv und informierten sich beim "Markt der Möglichkeiten".

 

Das Stiftsschul-Buch