Compassio

Der Name ist Programm

"Compassio" nennt die Stiftsschule St. Johann ihr Sozialpraktikum. Alle Schülerinnen und Schüler leisten es am Ende ihres zweiten Oberstufenhalbjahres.

Orientierung

Der Name "Compassio" enthält den "Kompass": Menschen suchen und brauchen Orientierung. Der Kompass steckt deshalb auch im Compassio-Logo der Stiftsschule.

Die passende Richtung finden - das gilt besonders für die Berufswahl. Nach einem Betriebspraktikum, das bei uns in der Jahrgangsstufe 9 liegt, will "Compassio" noch einmal Möglichkeit sein, "Berufswelt" zu schnuppern. Die Schulzeit geht nun spürbar ihrem Ende entgegen, das Abitur ist in Sichtweite.

Bei der "Compassio" geht es nicht so sehr um Erfahrungen im "Traumberuf". Sie soll eher klar machen: Schule ist nicht alles. Für manchen ist das Praktikum ein Schlüsselerlebnis. Der Beruf des Altenpflegers, des Sozialpädagogen, der Krankenschwester oder Ärztin bekommt unversehens einen ganz eigenen Reiz. In jedem Fall ist Zeit für die Frage nach dem persönlichen Berufsziel.

Nicht alles geht glatt

Der Wortteil "passio" (lat. "Leid") weist auf Grenzen hin: der Mensch ist nicht vollkommen. Kinder brauchen Liebe und Hinwendung genauso wie alte Menschen. Wenn wir krank sind oder gehandicapt wird das deutlicher spürbar als sonst. Compassio will, auch wenn das im ersten Augenblick schmerzhaft sein kann, sensibel machen für die grundlegenden Bedürfnisse und Grenzen des Menschseins.

Sich für andere einsetzen

Die Verbindung von "com" - (lat. "mit") und "passio" zeigt auf das Mit-Leiden. Anderen helfen, wenigstens solidarisch mit ihnen sein - das gehört zum Wesen von Menschsein. Für andere da sein, das ist auch eines der wichtigsten Anliegen von Christen.

Für andere da sein, das ist auch eines der wichtigsten Anliegen von Christen. "Sympathie" heißt Compassio im Griechischen. "Mit-Menschlichkeit" ist deshalb wohl auch die beste Übersetzung und das eigentliche Ziel von "Compassio".

 

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    Die mongolische Rennmaus Pepper von der Stiftsschule in Amöneburg tippt für die OP die deutschen Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland.

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    Nach Fulda fuhren am 14. November alle Sextaner mit ihren Klassenlehrern. Ihr Vorstellungsbesuch beim Bischof stand an. Und Bischof Algermissen nahm sich für seine 10- und 11jährigen Gäste eine Menge Zeit. Zunächst feierten alle zusammen einen Gottesdienst in der altehrwürdigen Michaelskirche. Danach gab's eine ausgedehnte Fragerunde im großen Saal der Chöre am Dom. Was ein ansprechendes Ambiente! Und das Mittagessen im historischen Speisesaal des ehemaligen Klosters war auch gelungen. Zum Nachtisch hatte der Bischof allen ein Eis spendiert. Mit diesem Tag schaffen es die Oberhessen an diesem Wochenende auf die Titelseite der Bistumszeitung, des Bonifatiusboten!

 

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