Unsere Schule
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Betriebspraktikum 2012
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Gesundheitsförderung
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Compassio 2011
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Bildungseinrichtung des Bistums Fulda
Johanneshaus

Vivarium
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Unterricht 

Gentechnik mit "Gi-Genes"  

Im dritten Halbjahr des Biotechnologiekurses arbeiten die Kursteilnehmer mit Bakterien, in die mit Hilfe verschiedener Standardtechniken sogenannte Plasmid-DNA eingebaut wurde. Den erfolgreichen Einbau können die Jungforscher an der unterschiedlichen Färbung der jeweiligen Bakterienklone erkennen.

Das Konzept, das hier umgesetzt wurde, ist eine durch Prof.Dr. Manfred Kröger vom Institut für Mikro- und Molekularbiologie der Justus-von-Liebig Universität in Gießen konzipierte Weiterentwicklung des klassischen "Blue-Genes"-Experimentes" und essentieller Bestandteil des Biotechnologieprojektes der Stiftsschule St.Johann. Die Arbeitsschritte sind im Folgenden dokumentiert:

1. Anlegen einer Übernachtkultur von E.coli-Bakterien 

Übernachtkultur

Eine Bakteriensuspension des Stammes E.coli XL1-blue (ohne Plasmid), der keine Amp-Resistenzgene aufweist, wird 18-24h in sterilem LB-Medium bei 37°C inkubiert (ÜN-Kultur). Aus der Suspension in der log-Phase wird am Versuchstag eine Probe erneut 3-4 h bei 37°C inkubiert ("Frischkultur"). 


 

2. Schneiden der Plasmid-DNA mit EcoRI (Restriktion) 

Schneiden der Plasmid-DNA

Eine geringe Menge Plasmid-DNA (modifizierte puC19-Plasmide mit inseriertem lacZ- bzw. gfp-Fragment, die gegenläufig sind) wird mit dem Restriktionsenzym EcoRI und entsprechendem Puffer bei 37°C inkubiert - für EcoRI existieren zwei Schnittstellen (213 bp und 4113 bp) auf dem Plasmid è 2 Fragmente (siehe Abb.unten).


 

3. Denaturierung des Resktrikionsenzyms und Religation des Plasmids 

Denaturierung des Resktrikionsenzyms

Nach Hitzedenaturierung des EcoRI findet mit Hilfe von T4-Ligase eine Religation statt, wobei aus den Restriktionsfragmenten u.a. das Ursprungsplasmid (z.B. pKW3), das Plasmid mit um 180° gedrehtem Insert (pKW5) und das Plasmid ohne Insert (pKW6) gebildet werden. Die Wahrscheinlichkeit für die Bildung von pKW3 und pKW5 beträgt 1:1. 


 

4. Kompetenzprotokoll 

Bakterienpellet Zentrifuge

Die Bakterien der Frischkultur werden durch chemische Behandlung mit Ca2+-Ionen trans- formationskompetent gemacht - die Abstände der Membranlipide vergrößern sich durch Austausch von Mg2+ gegen größere Ca2+-Ionen (hypothetisch!).


 

5.Transformation des E.coli-Bakterien mit den religierten Plasmiden 

Transformation des E.coli-Bakterien

Die Transformation der religierten pKW-Plasmide in die kompetenten XL1-Zellen erfolgt nach einem "Temperaturschock-Schema". Dabei werden neben den religierten Plasmiden, zur Kontrolle u.a. der Transformationskompetenz auch die ungeschnittenen Ausgangsplasmide pKW3 bzw. pKW5 verwendet.


 

6. Ausstrich, Induktion und Selektion 

Die transformierten Bakterien werden auf vorbereitete Selektionsnährböden mit dem Antibiotikum Ampicillin, dem Induktor IPTG und dem Substrat X-Gal (einem Indolyl-Galactosid) ausplattiert. Dadurch werden die Gene angeschaltet und in Produkte umgesetzt (exprimiert).

XL 1-Bakterien

a) Die XL1-Bakterien haben den Stress des Kompetenzprotokolls überstanden und wachsen auf einem amp-freien LB-Agar als Bakterienrasen. Auf amp-haltigem LB-Agar findet (wegen des fehlenden ampR-Gens) kein Wachstum statt.


 
Blue Genes

b) Nach erfolgreicher Transformation wird durch den Induktor IPTG der lac-Repressor inaktiviert, das nach dem Promotor folgende lacZ wird exprimiert, die ß-Galactosidase spaltet das X-Gal in Galactose und Indolyl, das an der Luft dimerisiert und einen blauen Indigofarbstoff bildet ("Blue Genes")


 
Blaue und weiße Klone

c) Nach Restriktion und Religation von pKW5 sind im Tageslicht wieder blaue pKW5-Klone, aber auch weiße Klone zu sehen. 


 
Fluoreszenz

d) Ein Teil der weißen Klone fluoresziert im UV-Licht durch die Anwesenheit des Green-Fluorescent-Protein (GFP) grün, weil durch den um 180° gedrehten Einbau des Fragmentes nun das gfp-Gen und nicht das lacZ-Gen exprimiert wird. Die im UV-Licht nicht leuchtenden weißen Klone enthalten das religierte Plasmid ohne Insert (pKW6), d.h. sie besitzen lediglich die amp-Resistenz. 


 
Blaue und weiße Klone

Beispielhafte Zusammenschau der Versuchsergebnisse einer Arbeitsgruppe, die pKW5 als Ausgangsplasmid benutzt hatte.


 

7. Die Klone unter dem Mikroskop 

Weißer Klon   Blauer Klon        

8. Restriktionskarte der Plasmide 

Das Schema zeigt die verwendeten Plasmide und die Schnittstellen für verschiedene Restriktionsenzyme (man spricht von einer Restriktionskarte).

Aktuelles 

Buspläne 

neue Buspläne (Abfahrtsplan Ritterstr. gültig ab 6. Januar 2012)  

Jahresplan 

Stand: 12.1.2012  

Gottesdienstplan 

Schuljahr 2011/12 Hj. II 

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Informationen 

Klausurplan 

Neu: Schuljahr 2011/12 Halbjahr 2 (Fassung vom 21.02.)  

 

Pressemeldungen 

 
Probelauf für Budapest gelingt
Schulband „Mönhattan" konzertierte Amöneburg. Kurz vor der Abfahrt zu ihrem sechstägigen Gastspiel in der ungarischen Hauptstadt Budapest erfreute die Schulband „Mönhattan" der Amöneburger Stiftsschule Eltern, Großeltern, Mitschüler und Gäste mit einem Konzert. Seit langer Zeit ist die Schulband eine anerkannte Größe in der Musikszene der Region. Trotz der schulbedingten ständigen Fluktuation gelingt es dem Musiklehrer und Dirigenten Hartmut Raatz immer wieder, das Niveau der Band zu halten.
Und wieder heißt es: Berlin, Berlin...
Volleyball: Mädchen der Stiftsschule Amöneburg siegen beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia" Einmal mehr nimmt das Volleyball-Mädchenteam der Stiftsschule Amöneburg am Bundesentscheid „Jugend trainiert für Olympia" in Berlin teil.
Grandiose Klänge in Emsdorfs Kirche
Chorgemeinschaft und Schüler der Stiftsschule zeigten bei Konzert ihr hohes Können Mit einem besinnlichen Adventskonzert begeisterten am Mittwochabend die Chorgemeinschaft und der Stiftsschule St. Johann in der Kirche Mariae Himmelfahrt.
Endlich Sauberkeit im Farbkasten
Amöneburger Stiftsschüler stellten in einem Wettbewerb ihre innovativen Geschäftsideen vor Während des Projekts business@school war mit der Vorstellung einer eigenen Geschäftsidee der Höhepunkt und die heißeste Phase der Teamarbeit für die Schüler der Stiftsschule erreicht.
Schüler wagen den Schritt in die Wirtschaft
Stiftsschule St. Johann beteiligt sich seit knapp zehn Jahren an dem Projekt „business@school" Das Projekt business@ school schafft eine Brücke zwischen Wirtschaft und Schule. Frontalunterricht war gestern - Wirtschaftsluft weht durch den Klassenraum.